Aktuelles

fide Sprachkurs für Gastronomie und Hotellerie

Die Förderung der Sprachkenntnisse ist ein wichtiges gesellschaftliches Ziel. Die Sprache gilt dabei als wichtigster Schlüssel zur beruflichen und sozialen Integration. Hotel & Gastro formation Schweiz hat aus diesem Grund, in Zusammenarbeit mit der Sprachschule academia, den fide Sprachkurs Gastronomie/Hotellerie entwickelt.

Es handelt sich hierbei um einen Sprachkurs, welcher Szenarien aus den Bereichen Küche, Service und Hauswirtschaft behandelt. Diese Szenarien basieren auf typischen Handlungen, mit welchen Ihre Mitarbeitenden in ihrem Berufsalltag konfrontiert sind. Die Teilnehmenden lernen die mit den Szenarien verbundenen sprachlichen Strukturen kennen, um diese Alltags-Situationen professioneller meistern zu können.

Der Sprachkurs und das Unterrichtsmaterial werden durch die Beiträge des L-GAV (Landes-Gesamtarbeitsvertrag) subventioniert, sofern der Betrieb und der Mitarbeitende diesem zwingend unterstellt sind. Bei Mitarbeitenden, welche zwingend dem L-GAV unterstellt sind, wird eine einmalige Einschreibegebühr von CHF 50.00 erhoben. Der Betrieb erhält eine Arbeitsausfallentschädigung von max. CHF 500.00 pro Kurs (50 Lektionen à CHF 10.00 pro besuchte Lektion).

Broschüre mit Anmeldeformular.pdf
Kursbeschreibungen.pdf

Neuigkeiten zum Coronavirus

1. Oktober 2020 - Neue Version des Schutzkonzeptes

Seit dem 1. Oktober 2020 gilt eine neue Version des Schutzkonzeptes für das Gastgewerbe unter Covid-19.

Die wichtigste Änderung: Grossveranstaltungen mit über 1‘000 Besucherinnen und Besuchern oder über 1‘000 mitwirkenden Personen dürfen wieder durchgeführt werden, sofern eine Bewilligung des Kantons vorliegt. Zudem wird, neu, im Schutzkonzept (Kapitel 3) präzisiert, dass es den Kantonen obliegt zu entscheiden, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit die gastgewerblichen Betriebe gemäss Art. 4 Abs. 2 Bst. b der Covid-19-Verordnung besonderer Lage aufgrund der Art der Aktivität, wegen örtlicher Gegebenheiten oder aus betrieblichen oder wirtschaftlichen Gründen den Mindestabstand zwischen den Gästegruppen unterschreiten dürfen. Bei Unsicherheiten empfiehlt GastroSuisse, mit den zuständigen kantonalen Behörden Kontakt aufzunehmen.

Besonders wichtig!

  • Nebst obenerwähnter Ergänzung für Grossveranstaltung und der Präzisierung in Kapitel 3 ändert sich an den Schutzmassnahmen für das Gastgewerbe nichts. Diese sind gültig bis auf Widerruf oder bis zur Publikation von Neuerungen.
  • Beachten Sie zudem die kantonalen Auflagen, die Vorrang haben und in vielen Kantonen über das Schutzkonzept für das Gastgewerbe hinausgehen. Eine Übersicht über die relevanten kantonalen Bestimmungen finden Sie hier. Die kantonalen Behörden führen Kontrollen durch.

19. Juni 2020 - Lockerungen / Versicherungen / Mehrwertsteuer 

Versicherungen – News zu Generali, AXA und Allianz
Infolge des grossen Engagements von GastroSuisse unterbreitet Generali nun Vergleichsangebote, welche dem „Prozentschlüssel-Angebot“ der Helvetia entsprechen. Diese Angebote können angenommen werden.

Die AXA behauptet, dass sie ihre abgegebenen Vergleichsangebote nicht verbessert. Wir haben aber Kenntnis davon, dass auf starken Druck hin Angebote erhöht wurden. In einem Fall wurden beispielsweise anstatt 60 Tage neu 80 Tage Deckung gewährt. Nach einem ablehnenden Bescheid empfehlen wir folglich, erneut auf die AXA zuzugehen und unmissverständlich ein Vergleichsangebot zu verlangen, welches den Angeboten von Helvetia („Prozentschlüssel“) und Generali entspricht (4,7% des massgeblichen Jahresumsatzes).

Zur Allianz: In Fällen, bei denen eine sogenannte CombiRisk-Police mit einer „Fahrhabe Hygieneversicherung“ vorliegt, wäre die Allianz nach einem neuen Gutachten des renommierten Prof. Dr. Roland Schaer leistungspflichtig. Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, ist unbedingt der Gerichtsweg einzuschlagen. Haben Sie keine Rechtsschutzversicherung, sollten Sie von der Allianz umgehend eine Verjährungsverzichtserklärung verlangen. GastroSuisse wird nun gestartete Rechtsverfahren begleiten. Bei einem späteren positiven Urteil (voraussichtlich Bundesgericht) können Betriebe, welche eine Verjährungsverzichtserklärung erhalten haben, sodann von der Allianz eine entsprechende Zahlung verlangen.

Mehrwertsteuer
Betriebe, die während des Lockdowns auf Take-Away umgestellt haben, können bei der Mehrwertsteuer einen Saldosteuersatz von 0.6 % für „Take-Away ohne Konsumationsmöglichkeit*“ rückwirkend auf den 1. Januar 2020 beantragen. Voraussetzung dafür ist, dass diese Tätigkeit sprunghaft mehr als 10 % des Gesamtumsatzes aus steuerbaren Leistungen ausmacht (wenn die andere Tätigkeit vorübergehend oder definitiv eingestellt wird). Betriebe können nach einer Wiedereröffnung weiterhin und bis Ende 2022 von diesem Saldosteuersatz profitieren, wenn die 10 %-Grenze auch nach dem Lockdown überschritten bleibt und diese Praxis günstiger als die bisherige Praxis ist. Zu beachten gilt, dass bei mehreren steuerbaren Tätigkeiten höchstens zwei unterschiedliche Saldosteuersätze bewilligt werden.

Die eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat zudem betreffend Mehrwertsteuern (MwSt) folgende Massnahmen aufgrund des Coronavirus ergriffen:
  • Die Zahlungsfrist kann kostenlos und ohne Begründung um drei Monate nach Fälligkeit verlängert werden.
  • Bei einem Zahlungsaufschub von mehr als drei Monaten braucht es ein begründetes Gesuch.
  • Ab dem 20. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020 ist bei verspäteter Zahlung kein Verzugszins geschuldet.


27. Mai 2020 - Neue Lockerungen für die Gastronomie-Branche

Der Bundesrat hat am vergangenen Mittwoch, 27. Mai, weitere wichtige Lockerungen aus dem Covid-19-Lockdown bekanntgegeben. Wir begrüssen diese Massnahmen. Stossend ist aber, dass sowohl die Abstandsregeln sowie die Sperrstunde um Mitternacht weiterhin unverändert in Kraft bleiben. Wir haben deshalb bereits am Donnerstag beim Bundesrat interveniert und gegen die Ungleichbehandlung unserer Branche protestiert. Wir werden uns weiterhin dafür stark machen, dass diese Einschränkungen möglichst bald aufgehoben werden. 

Das sind die relevanten Lockerungen am 6. Juni für das Gastgewerbe im Überblick:

  • Die Beschränkung auf vier Personen an einem Restaurant-Tisch fällt. Präzisierungen folgen.
  • Bei Gästegruppen bis 4 Personen geben die Gäste freiwillig die Kontaktdaten an. Bei Gästegruppen von mehr als 4 Personen ist es Pflicht, dass mindestens eine Person die Kontaktdaten hinterlässt.
  • Aktivitäten wie Billard oder Live-Musik sind wieder möglich.
  • Geschlossene Veranstaltungen bis 300 Personen sind erlaubt.
  • Clubs/Discotheken können wieder öffnen.

schutzkonzept-fuer-das-gastgewerbe-unter-covid-19-gueltig-ab-6-juni.pdf
«Clean & Safe»-Label von Schweiz Tourismus
Um das Vertrauen der Gäste zu stärken, hat Schweiz Tourismus (ST) die Kampagne «Clean & Safe» lanciert. Die Betriebe erhalten mit einem neuen Label die Möglichkeit, ihr Engagement für ein sauberes und sicheres Gästeerlebnis nach aussen zu kommunizieren. Das Label «Clean & Safe» von ST ist ab sofort verfügbar. Über diesen Link können Sie sich registrieren und zur Einhaltung des Schutzkonzeptes verpflichten. Sie erhalten automatisiert das Label zum Download und können weitere Aufkleber bestellen. Die Verteilung erfolgt durch Schweiz Tourismus.

05. Mai 2020 - Das Branchen-Schutzkonzept unter Covid-19 liegt vor

Ab sofort steht den gastgewerblichen Betrieben in der Schweiz das Schutzkonzept unter Covid-19 zur Verfügung. Das Schutzkonzept gilt für alle Anbieter gastronomischer Dienstleistungen und ist in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) ausgearbeitet worden. Das Konzept regelt die Umsetzung der durch den Bundesrat beschlossenen Auflagen im betrieblichen Alltag.

Das Schutzkonzept orientiert sich im Wesentlichen an folgenden Eckwerten, die im sieben Seiten umfassenden Dokument ausführlich präzisiert werden. Die konkrete Umsetzung des Schutzkonzeptes im Betrieb ist Sache des einzelnen Unternehmers. Die Unternehmen können zusätzliche Massnahmen beschliessen.

Zur Unterstützung der Betriebe bietet GastroSuisse Webinare an, die Ihnen zeigen, wie Sie das Konzept in Ihrem Betrieb umsetzen können. Auch Ihre Fragen werden beantwortet.

schutzkonzept-gastgewerbe-covid-19-052020.pdf

29. April 2020 - Öffnung mit Einschränkungen: Chance und Herausforderung

Ab dem 11. Mai treten zahlreiche Lockerungen in Kraft. Restaurants werden früher als geplant geöffnet: Ursprünglich hätte die Wiedereröffnung von Bars und Beizen nicht vor dem 8. Juni erfolgen sollen. Bundesrat Alain Berset erklärte nun, mit guten Schutzkonzepten sei ein Betrieb möglich. Es gibt jedoch strenge Bedingungen.
• Die Hygiene- und Sicherheitsregeln müssen eingehalten werden.
• Die Betriebe brauchen ein Schutzkonzept.
• Es sind maximal vier Gäste pro Tisch erlaubt. Ausnahmen gelten für Eltern mit mehr als zwei Kindern.
• Alle Gäste müssen sitzen und zwischen den Gästegruppen sind zwei Meter Abstand oder trennende Elemente nötig.
• Über die weiteren Schritte entscheidet der Bundesrat am 27. Mai 2020.

GastroSuisse: Infos zur aktuellen Lage.
GastroSuisse: Merkblätter


Mitteilung GastroSocial bezüglich Bemessungsgrundlage der COVID-19 Entschädigung für Selbstständigerwerbende:
Wir erhalten viele Anfragen bzw. Beschwerden, dass die ausbezahlten Leistungen nicht genügen oder aufgrund einer falschen Basis erfolgen. Die Grundlagen für die Entschädigung wurden vom Bundesrat aber klar definiert. Massgebend ist die aktuellste AHV-Beitragsverfügung für das Jahr 2019, wobei es keine Rolle spielt, ob diese provisorisch oder definitiv ist. Eine nachträgliche Anpassung der Bemessungsgrundlage wurde vom Bundesrat ausdrücklich ausgeschlossen und es wurde auch keine Minimalentschädigung definiert. Das heisst, dass jemand mit einer Beitragsverfügung über ein jährliches Einkommen von z.B. CHF 10‘000 dann pro Tag nur CHF 22 erhält (10‘000/360Tage*80%). Die GastroSocial Ausgleichskasse ist hier nur Durchführungsstelle im Auftrag des Bundes und hat keinen Spielraum für grosszügigere Leistungen.

Der grösste Teil der Auszahlungen für den Monat März konnten bereits getätigt werden. Für die weiteren Wochen müssen keine neuen Anträge gestellt werden, die Folgezahlungen werden automatisch vorgenommen 

Bei Unklarheiten stehen Ihne die Mitarbeiter von GastroSocial zur Verfügung.


Nützliche Unterlagen und Anweisungen zu COVID-19

GastroSuisse hat ein branchenspezifisches Merkblatt erarbeitet. Dieses beantwortet wichtige Fragen und gibt Handlungsempfehlungen zum Schutz von Mitarbeitenden und Gästen. Die Informationen werden je nach Sachlage aktualisiert. Melden Sie sich mit Ihrem Mitglieder-Login bei www.gastrosuisse.ch an und Sie erhalten direkten Zugriff auf die Informationen.

Weitere Wichtige Dokumente:

1-praktische-anleitung-in-fuenf-schritten-schnell-zur-kurzarbeit-v9-08042020.pdf
13.3.20 Verordnung 2 COVID-19.pdf
13.3.20 Erläuterungen_zur_Verordnung_2_COVID-19.pdf
 
Relevante Kontakte:
Kanton Uri Volkswirtschaftsdirektion
Amt für Arbeit und Migration
Abteilungsleitung: Bruno Arnold
Klausenstrasse 4
6460 Altdorf

Telefon +41 41 875 2423
E-Mail: kurzarbeit@ur.ch
Internet: www.ur.ch/arbeit

GastroSuisse Rechtsdienst
(nur für Mitglieder)
Blumenfeldstrasse 20
8046 Zürich
T 0848 377 111
F 0848 377 112

Telefonische Rechtsberatung
Öffnungszeiten

Mo – Do
09.30 – 11.30 Uhr
14.00 – 16.00 Uhr




Urner «Polit-Apéro» 2020: Corona-Virus verunsichert Urner Gastro-Branche

Am 09. März 2020 durften wir mit Erfolg einen weiteren Polit-Apero durchführen! Zahlreiche Politiker und Gäste nutzten den Anlass für eine Austausch.

Bericht Urner Zeitung


Unsere Ziele und Schwerpunkte fürs 2020

Erneuerung Website

Der Vorstand von Gastro Uri hat sich dieses Jahr zum Ziel gesetzt die Verbands-Webiste zu modernisieren und zu überarbeiten. Ziel ist es eine Kompakte Informations-Platform zu gestallten welche alle wichtigen Infomrationen für Gäste des Kanton Uris, für unsere Mitglieder und Partner enthalten.

Vertretung der Gastronomiebranche im Kanton Uri

Auch dieses Jahr möchte Gastro Uri mit Öffentichen Anlässen auf die Urner Gastronomiebranche aufmerksahm machen und die Interessen und Ziele unserer Gastrobetriebe attraktiv vertreten.

 
 

H1 Überschrift