Herzlich Willkommen

Gastro Uri mit seinen in Uri ansässigen Gastrobetrieben ist ein wichtiger Teil unserer Volkswirtschaft.

"Zum Wohl" bezieht sich nicht nur auf den im Volksmund üblichen Trinkspruch beim gegenseitigen "Zuprosten". Gemeint ist vielmehr das Wohlergehen im umfassenden Sinn – im gesellschaftlichen Zusammenleben mit unseren Mitmenschen.

Dafür setzen wir uns ein - Gastfrendschaft für alle!

Aktuelles

19. Juni 2020 - Lockerungen / Versicherungen / Mehrwertsteuer

Der Bundesrat hat einen nächsten Lockerungsschritt beschlossen. Dieser tritt am Montag, 22. Juni 2020, in Kraft.

  • Die Sperrstunde um Mitternacht wird aufgehoben. Es gelten nun wieder die kantonalen Bestimmungen.
  • Stehende Konsumation in Restaurations- und Barbetrieben ist wieder erlaubt.
  • Der Sicherheitsabstand wird von 2 Meter auf 1.5 Meter gesenkt. Dieser Abstand kann aus wirtschaftlichen oder betrieblichen Gründen unterschritten werden. Dann müssen die Kontaktdaten einer Person pro Gästegruppe erhoben werden. In Gästebereichen, in denen die Konsumation stehend erfolgt, müssen die Kontaktdaten der dort anwesenden Personen erhoben werden.
  • Die Obergrenze von Veranstaltungen wird von 300 auf 1‘000 Personen erhöht. Für Clubs gilt demnach keine Tagesobergrenze von 300 Einlassen mehr. Befinden sich mehr als 300 Personen im Betrieb, sind Sektoren zu markieren, in denen sich pro Sektor nicht mehr als 300 Gäste aufhalten. Der Wechsel der anwesenden Personen von einem Sektor in den anderen ist nicht zulässig.
  • Grossveranstaltungen mit über 1‘000 Personen sind ab Anfang September wieder erlaubt, sofern sich die epidemiologische Lage nicht verschlechtert.
Die Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie vom 19. Juni 2020 finden Sie hier. Das angepasste Schutzkonzept steht Ihnen am Anfang der nächsten Woche auf unserer Website zur Verfügung.
Die Lockerungen sind zu begrüssen, insbesondere auch, dass Grossveranstalter eine Perspektive erhalten haben.

Weitere wichtige Informationen
Versicherungen – News zu Generali, AXA und Allianz
Infolge des grossen Engagements von GastroSuisse unterbreitet Generali nun Vergleichsangebote, welche dem „Prozentschlüssel-Angebot“ der Helvetia entsprechen. Diese Angebote können angenommen werden.

Die AXA behauptet, dass sie ihre abgegebenen Vergleichsangebote nicht verbessert. Wir haben aber Kenntnis davon, dass auf starken Druck hin Angebote erhöht wurden. In einem Fall wurden beispielsweise anstatt 60 Tage neu 80 Tage Deckung gewährt. Nach einem ablehnenden Bescheid empfehlen wir folglich, erneut auf die AXA zuzugehen und unmissverständlich ein Vergleichsangebot zu verlangen, welches den Angeboten von Helvetia („Prozentschlüssel“) und Generali entspricht (4,7% des massgeblichen Jahresumsatzes).

Zur Allianz: In Fällen, bei denen eine sogenannte CombiRisk-Police mit einer „Fahrhabe Hygieneversicherung“ vorliegt, wäre die Allianz nach einem neuen Gutachten des renommierten Prof. Dr. Roland Schaer leistungspflichtig. Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, ist unbedingt der Gerichtsweg einzuschlagen. Haben Sie keine Rechtsschutzversicherung, sollten Sie von der Allianz umgehend eine Verjährungsverzichtserklärung verlangen. GastroSuisse wird nun gestartete Rechtsverfahren begleiten. Bei einem späteren positiven Urteil (voraussichtlich Bundesgericht) können Betriebe, welche eine Verjährungsverzichtserklärung erhalten haben, sodann von der Allianz eine entsprechende Zahlung verlangen.

Mehrwertsteuer
Betriebe, die während des Lockdowns auf Take-Away umgestellt haben, können bei der Mehrwertsteuer einen Saldosteuersatz von 0.6 % für „Take-Away ohne Konsumationsmöglichkeit*“ rückwirkend auf den 1. Januar 2020 beantragen. Voraussetzung dafür ist, dass diese Tätigkeit sprunghaft mehr als 10 % des Gesamtumsatzes aus steuerbaren Leistungen ausmacht (wenn die andere Tätigkeit vorübergehend oder definitiv eingestellt wird). Betriebe können nach einer Wiedereröffnung weiterhin und bis Ende 2022 von diesem Saldosteuersatz profitieren, wenn die 10 %-Grenze auch nach dem Lockdown überschritten bleibt und diese Praxis günstiger als die bisherige Praxis ist. Zu beachten gilt, dass bei mehreren steuerbaren Tätigkeiten höchstens zwei unterschiedliche Saldosteuersätze bewilligt werden.

Die eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat zudem betreffend Mehrwertsteuern (MwSt) folgende Massnahmen aufgrund des Coronavirus ergriffen:
  • Die Zahlungsfrist kann kostenlos und ohne Begründung um drei Monate nach Fälligkeit verlängert werden.
  • Bei einem Zahlungsaufschub von mehr als drei Monaten braucht es ein begründetes Gesuch.
  • Ab dem 20. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020 ist bei verspäteter Zahlung kein Verzugszins geschuldet.

Das wichtigste im Überblick